Projektstand

Was bisher geschah  🙂

Das Bundesbedarfsplangesetz legt den erforderlichen Ausbau des Höchstspannungsnetzes fest. Es werden 500-1000m breite Trassenkorridore festgelegt, in denen später Leitungen verlaufen sollen.

Im Netzentwicklungsplan wurde ein erhöhter Bedarf für unsere Region definiert. Auf ihm basiert der Bundesbedarfsplan (enthält Anfangs-/Endpunkte der Vorhaben aber keinen konkreten Trassenverlauf). Da die bestehende Trasse nicht ausreichend dimensioniert ist um den zuvor berechneten Transportbedarf abzudecken soll in unserer Region mit netzverstärkenden Maßnahmen (zusätzlichem Ausbau) eine ausreichende Kapazität geschaffen werden.

Im Dezember 2017 hat die TransnetBW bei der BundesNetzAgentur einen Antrag auf Bundesfachplanung gestellt. Die Antragskonferenz dazu hat am 6.2.2018 stattgefunden.

Aktuell befinden wir uns im ersten Verfahrensschritt der Bundesfachplanung

In der aktuellen Phase prüft die BundesNetzAgentur den Antrag der TransnetBW in Bezug auf die bei der Antragskonferenz und im direkten Nachgang angemeldeten Einwände. Daraufhin legt die BNetzA den Untersuchungsrahmen fest und stellt der TransnetBW eine entsprechende Frist um fehlende Daten nachzureichen.

Im Bereich „Links“ können Sie direkt auf der Homepage von TransnetBW den aktuell veröffentlichten Stand einsehen. In unserem Bereich um bzw. durch Eggenstein-Leopoldhafen ist bisher nicht öffentlich bekannt, welcher Leitungsverlauf seitens TransnetBW bevorzugt wird.

Die Bürgerinitiative Stom-Mast-Frei:

  • Nach Gesprächen mit politischen Vertretern der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen stehen wir in engem Kontakt und bieten uns weiterhin für Gesprächs- und Erklärungsrunden gegenüber allen Interessierten an.
  • Wir haben Mitte Januar 2017 eine Unterschriftenaktion / Online Petition gestartet. Zweck ist es, den gemeinsamen Zielen mehr Nachdruck zu verleihen. Die Onlinepetition wurde inzwischen erfolgreich beendet. Diese Petition wurde anonymisiert an die BNetzA und die Gemeindeverwaltung Egg-Leo übergeben
  • Auf der Antragskonferenz (mündlich) und auf schriftlichem Wege gegenüber der BNetzA haben wir unsere Version eines idealen Trassenverlaufs inkl. der Verlegung aller Bestandsleitungen verfahrensrelevant eingebracht. Außerdem wurden hier Nachforderungen gestellt, die mit Blick auf unsere Version der Neugestaltung einen entscheidenden Einfluss haben bzw. einen tieferen Prüfrahmen bedingen
  • Abwarten des Untersuchungsrahmens der von der BNetzA an die TransnetBW gegeben wird.