Heute wurde der Beitrag über „unsere Trasse“ bei BadenTV gesendet. Beim klicken auf diesen Text oder das Bild wird direkt auf die Mediathek von BadenTV verlinkt!

ENDSPURT – Die letzten 100
BadenTV
Heute haben wir einen Interviewtermin mit BadenTV gehabt und durften unsere Ziele auch in diesem Rahmen vorstellen. Sobald sich die aktuellen politischen Ereignisse beruhigt haben werden wir voraussichtlich nächste Woche in den Lokalnachrichten ausgestrahlt.
BNN Samstagsausgabe

Die BNN hat in ihrer Ausgabe vom 25.2. (Ausgabe Hardt) über unsere Bürgerinitiative und den gemeinsamen Weg mit der Gemeinde berichtet. Hier klicken und den Onlineartikel lesen. Verlinkung und Veröffentlichung genehmigt durch die BNN. Vielen Dank
Die Gemeinde positioniert sich auch hier gemeinsam mit uns öffentlich für eine „Komplettlösung“ – also ALLE Masten an die B36
Neuigkeiten von der TransnetBW
Es gibt auf der Seite der TransnetBW eine neue PDF zum Aktuellen Stand der Vorplanungen (hier klicken)
Auf Seite 10 sieht es nun – sollte die Bestandstrasse „ertüchtigt“ werden – nach einem ERSATZNEUBAU BEIDER existierender Trassen aus. Demnach geht es nicht mehr nur um die 220KV-Leitung!
Auf Seite 11 sind noch einmal anschaulich die Raumwiderständer der beiden Korridore angezeigt.
Treffen mit dem Ortsteil Neureut
Die Bürgerinitiative „Mast-frei“ schlägt für den geplanten 220-/380-kV Ersatzneubau der Transnet-BW im Gemeindegebiet Eggenstein-Leopoldshafen eine Trassenführung „östlich der B36“ vor. Diese Trasse ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn eine geeigneter Anschluss und Weiterführung der in den Süden auf das Gebiet Karlsruhe-Neureut gefunden wird.
Auf Einladung am 14.2.2017 nahm Herr Dr. K. aus der Bürgerinitiative an einer nicht-öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Neureut teil, wobei vorstehende Frage erläutert und diskutiert wurde.
Dabei kristallisierten sich verschiedene Raumwiderstände für eine Fortsetzung der Trassenführung auf Neureuter Gemarkung heraus:
- Wohnbebauung im westlichen Ortsteil von Neureut.
Es wurde besonders auf ein verschlechtertes Landschaftsbild der Anwohner/Eigentümer von wertvollen Wohnbaulagen beim Blick nach Westen (Aussicht in Richtung B36 / Raffinerie MIRO) hingewiesen. Hier sollte ein größtmöglicher Abstand zu den Freileitungen gewahrt sein. - Sportgebiet am nordwestlichen Ortsrand (zwischen Baggersee Neureut und B36). Neben der nicht gewünschten direkten Überspannung der Sportflächen wurde auf ein bewohntes Gebäude auf dem Gelände hingewiesen.
- Zwischen westlichem Ortsrand und B36 befindet sich eine größere Kleingarten-Anlage mit benachbarten Gewerbeflächen. Eine Überspannung des Gebietes wird abgelehnt.
- Ein Bebauungsplan zur Erweiterung des Coca-Cola Betriebsgeländes (nordwestliches Gemeindegebiet) existiert.
Daraus könnten sich 3 mögliche Trassenführungen in Fortsetzung der Variante „östlich B36“ aus Eggenstein-Leopoldshafen kommend ergeben (Vorschläge der BI):
Variante 1 direkt entlang der B36 – diese hätte den Vorteil, dass ALLE Schutzgebiete frei von Freileitungen würden. Diese Trassenführung würde allerdings die Kleingartenanlage überspannen und verläuft relativ dicht (> 100-300 m) am westlichen Ortsrand.
Variante 2 verläuft auf der Gemarkung Neureut hinter den Sportplätzen westlich der B36 und relativ weit von den Wohngebieten entfernt. Die Kleingartenanlage wird nicht überspannt. Allerdings durchquert diese Variante einen Teil des Vogelschutzgebietes
Variante 3 biegt am nördlichen Gebietsrand von Neureut direkt nach Westen ab, umgeht das Gewerbegebiet (ehemalige Gärtnereien, ALDI) und Baugebiet „Hagsfelder Allee“ (Egg-Leo) im Süden, verläuft dann direkt entlang der Gemarkungsgrenze und nördlich des Baggersees Neureut weiter nach Westen, tangiert das Betriebsgelände Coca-Cola im Norden und kehrt am nordöstlichen Rand der NSG „Kleiner Bodensee“ auf die Bestandstrasse zurück. In dieser Variante werden allerdings Vogelschutz-, FFH- und Naturschutzgebiete maximal geschnitten.
Entsprechende Karten liegen uns vor. Der Übersichtlichkeit halber posten wir diese hier nicht zusätzlich zu den Egg-Leo-Karten.
Info-Banner am Bürgerpark

Freundlicher Weise hat uns die Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen genehmigt am Zaun am Bolzplatz (unter der Stromtrasse im Bürgerpark) unser Infobanner anzubringen. Auf 5*1,5m können wir so unsere Kernpunkte an den vielleicht noch unwissenden Spaziergänger vermitteln. Vielen Dank an die Gemeinde!
Treffen mit der CDU
Zwischenzeitlich hatten wir ein Gespräch mit der Fraktion „CDU“. Wie man auch dem Artikel der CDU im Amtsblatt entnehmen konnte hatten wir ein sehr konstruktives Gespräch und freuen uns über den gemeinsamen Standpunkt: Auch die CDU befürwortet eine Verlegung der Bestandstrasse an die B36 wenn dann ALLE Masten auf der aktuellen Trasse durch den Ort entfernt werden (also keine zwei Trassen durch und um den Ort führen). Außerdem dürfen bei dieser Version die Neubaugebiete N5-N1 nicht negativ beeinflusst werden. Eine vorläufige Analyse (ohne neue Daten der TransnetBW) ergab, dass eine Trasse östlich ber B36 etwas mehr als 100m von „N5“ entfernt ist und dazwischen dann noch die B36 läge. Damit wäre dieser Leitungsverlauf deutlich weiter von Wohnbebauung entfernt als aktuell. Wir danken auch an dieser Stelle noch einmal für das sachliche Gespräch und freuen uns über den anhaltenden Kontakt.
Hier klicken um zu dem Artikel auf der CDU-Homepage geleitet zu werden
Die Korridore in der Vogelperspektive


Worum geht es uns?
Leider wird die Initiative vereinzelt fehlinterpretiert. Daher werden wir im Folgenden kurz – und demnächst mit Bildmaterial – versuchen den Zusammenhang zu erläutern:
Wir möchten auch auf diesem Wege noch einmal klarstellen, dass es in erster Linie darum geht eine ZUSÄTZLICHE BELASTUNG für die Bürgerinnen und Bürger zu verhindern. Eine vorhandene und akzeptierte Stromtrasse bedeutet nicht die Befürwortung eines weiteren Ausbaus.
Ein vielleicht handlicheres Beispiel: Wenn aus der Straße vor dem Haus eine Bundesstraße oder eine Autobahn wird würde dies auch zu einem berechtigten Einspruch führen. Als die B36 aus Eggenstein an ihre jetzige Position „verlegt“ wurde hat vermutlich auch kein Einwohner dagegen gestimmt, weil die Straße bei Hauskauf schon da war.
Daher ergibt sich aus unserer Sicht der Ansatz im Zuge des ohnehin notwendigen TrassenNEUBAUS eine entsprechende Dimensionierung zu erreichen, dass die vorhandenen Leitungen ebenfalls verlegt werden. Im Idealfall bewerben wir somit sogar eine !größere Trasse!, die dann aber alle Leitungen trägt und um die Gemeinde gebaut würde anstatt durch sie hindurch. Wir wollen verhindern, dass der Bürgerpark ZUSÄTZLICH bebaut wird und im Idealfall, dass er sogar strom-mast-frei wird. Der aktuelle Stand bleibt garantiert NICHT bestehen (siehe TransnetBW)