Treffen mit der CDU

Zwischenzeitlich hatten wir ein Gespräch mit der Fraktion „CDU“. Wie man auch dem Artikel der CDU im Amtsblatt entnehmen konnte hatten wir ein sehr konstruktives Gespräch und freuen uns über den gemeinsamen Standpunkt: Auch die CDU befürwortet eine Verlegung der Bestandstrasse an die B36 wenn dann ALLE Masten auf der aktuellen Trasse durch den Ort entfernt werden (also keine zwei Trassen durch und um den Ort führen). Außerdem dürfen bei dieser Version die Neubaugebiete N5-N1 nicht negativ beeinflusst werden. Eine vorläufige Analyse (ohne neue Daten der TransnetBW) ergab, dass eine Trasse östlich ber B36 etwas mehr als 100m von „N5“ entfernt ist und dazwischen dann noch die B36 läge. Damit wäre dieser Leitungsverlauf deutlich weiter von Wohnbebauung entfernt als aktuell. Wir danken auch an dieser Stelle noch einmal für das sachliche Gespräch und freuen uns über den anhaltenden Kontakt.

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Treffen mit Bündnis 90 – Die Grünen

Am 30.1. haben wir uns mit der Fraktion „Bündnis 90 – Die Grünen“ in Eggenstein-Leopoldshafen getroffen. Nach Austausch der Informationen haben wir auch mit den Grünen keinen Grund gefunden eine Trasse an der B36 abzulehnen. Ganz im Gegenteil haben wir uns zusammen die Gemarkungsgrenzen der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen im Zusammenhang mit der Alternativtrasse angesehen und festgestellt, dass auch östlich der B36 im entscheidenden (wenn auch schmalen) Bereich die Gemarkung Eggenstein vorliegt (und nicht Karlsruhe – wie zunächst angenommen). Ein weiteres Thema – die möglichen Kosten – konnten aufgrund fehlender Informationen seitens TransnetBW nicht weiter erörtert werden.

Treffen mit der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen

strom-bi-bespre-16-1-17Gespräch im Rathaus mit der Bürgerinitiative „Strom-Mast-frei“, v.l.n.r.: Bernd Stober (Bürgermeister), Jürgen Ehrmann (Hauptamtsleiter), Dr. Uwe Kühnapfel, Dr. Damian Wolnicki und Markus Eiden

Am 16.1.2016 haben wir uns mit den Vertretern der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen – namentlich B.Stober (Bürgermeister), J.Ehrmann (Hauptamtsleiter), R.Hauck (Referentin des Bürgermeisters) – zu einem sehr konstruktiven Gespräch getroffen.

Zunächst haben wir verdeutlicht, dass wir nicht gegen den Ausbau der Trasse an sich sind. Auch wir befürworten den Wunsch nach einer Energiewende und wollen dem nötigen Ausbau nicht entgegen stehen. Eine Zukunft ohne gesicherte Stromversorgung ist auch in unseren Augen nicht vorstellbar. Jedoch gilt es den Ausbau in einer für die Anwohner optimierten Version zu unterstützen. Wie hinreichend bekannt sehen wir dies in einer neuen Trasse um den Ort herum und nicht in einem Ausbau der aktuellen Leitung. Vielmehr sehen wir die einmalige Gelegenheit – im Zuge der ohnehin notwendigen Mastneubauten – eine entsprechende Dimensionierung zu realisieren, die auch die Bestandleitungen aus dem Ortskern entfernen.

In unserem Gespräch konnten wir die vorliegenden Informationen beider Seiten abgleichen und die für uns sehr wichtige Information gewinnen, dass die Alternativtrasse kein einziges vorgesehenes Stadtausbauprojekt tangiert. Speziell das geplante Neubaugebiet ist bei einer östlich der B36 verlaufenden Trasse deutlich weiter von den Masten entfernt als das letzte „Neubaugebiet“.

Insgesamt wird auch seitens der Gemeinde eine Optimallösung außerhalb der Gemeinde gesehen. Wir danken auch auf diesem Wege noch einmal für das konstruktive Treffen und den folgenden Artikel der Gemeinde Egg-Leo aus dem Amtsblatt Ausgabe 3:

Stromnetzausbau

Im Rahmen der Energiewende lässt die Bundesnetzagentur sowohl neue Stromleitungen bauen als auch vorhandene aufrüsten. Unsere Gemeinde ist unmittelbar betroffen. Beim Infomarkt in der Rheinhalle informierten sich im November 2016 weit über 200 Besucher. Bei dieser Gelegenheit haben sich engagierte Bürger kennengelernt, zusammengefunden und eine Bürgerinitiative „Strom-Mast-frei“ gegründet (strom-mast-frei.com).

Bürgermeister Stober und Hauptamtsleiter Ehrmann tauschten sich über die Ziele der Bürgerinitiative und den derzeitigen Sachstand aus. Dr. Wolnicki, Markus Eiden und Dr. Kühnapfel stellten klar, dass sie sich für eine realistische Lösung einsetzen und keinen Utopien nachhängen. Wünschenswert wäre für alle Beteiligten, wenn es möglich wäre, alle Leitungen aus dem Ort zu bekommen. Mit der Bundesnetzagentur und der Firma TransNet (mit Netzausbau bei uns beauftragt) wird genau geprüft, was machbar ist. Demnächst finden auch Gespräche mit unserem Nachbarn Karlsruhe statt.

Hier klicken für die Verlinkung zum Artikel der Gemeinde

Kontakt zur Gemeinde

Gestern haben wir via Mail und Brief die Vertreter des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) und die Fraktionssprecher der im Gemeinderat vertretenden Parteien angeschrieben. Darin erklären wir unsere Position und erläutern unsere Beweggründe. Gleichzeitig bieten wir uns als Gesprächspartner an und bitten um Unterstützung und Positionierung der Bürgervertreter.

Schon innerhalb der ersten Stunde haben wir hier positive Resonanz erhalten und planen in Kürze Termine mit den Fraktionen „Freie Wähler“ und „B90 – Die Grünen“.

Zwischenstand

Auch wenn es über die Festtage recht ruhig aussah haben in den letzten Tagen sehr viele organisatorische Fragen geklärt. Dazu gehören Themen wie:

  • Terminfindung mit der Gemeinde
  • Brief an die Fraktionen und den Ausschuss für Umwelt und Technik in Egg-Leo
  • Veröffentlichungsbedingungen im Amtsblatt
  • Konditionen der Post für eine Vollverteilung
  • Diverse Druckentwürfe für Plakate, Flyer,…
  • Absprachen mit der Druckerei
  • Aktivierung unserer Kontakte
  • Zeitplan für unsere Aktionen
  • Der Fragenkatalog („Informationsecke„)

Bisher sind wir also gut im Zeitplan und zuversichtlich alle Termine erfolgreich gestalten zu können. Anstehende Themen der nächsten zwei Wochen:

  • Unterschriftenlisten / Online Petition
  • Termin mit der Gemeinde

 

Fragenecke „Trassenführung“

Wie wird der Trassenverlauf entschieden?
Wer entscheidet den Trassenverlauf?
Welche Trassenverläufe werden zur Zeit geprüft?
Wo genau verläuft die Alternativroute für die Leitung?
Welche Risikoeinstufungen gibt es auf den geplanten Trassen?
Wer vergibt Prüfaufträge für potentielle neue Trassenwege?

Was bedeuten die Leitungskategorien LK1-6?
Was bedeutet „Bündelung?„?

Die Prüfaufträge werden von der BNetzA aufgrund des Netzentwicklungsplanes an die Netzbetreiber vergeben. Zur Zeit werden im Bereich Egg-Leo zwei mögliche Trassenverläufe geprüft. Einerseits eine Aufrüstung der bestehenden Trassse (in diversen Formen) und andererseits eine Umgehungstrasse um den Ort Egg-Leo entlang der B36. Außerdem werden völlig ortsfremde Trassen geprüft (die auch im Rahmen des Prüfbereichs liegen) aber wohl laut TransnetBW keine Aussicht auf Umsetzung haben. Dabei wird auch eine Risikoanalyse in Form von möglichen Raumwiderständen (Wohngebiete, Naturschutz,…) durchgeführt. Einige der Daten und Schaubilder sind bei der TransnetBW öffentlich einsehbar (Link) und werden gerne zur Lektüre empfohlen.

Zunächst wird der grobe Trassenverlauf in der Bundesfachplanung durch die BNetzA festgelegt. Erst danach wird eine Detaillösung gesucht/gefunden. Der genaue Trassenverlauf ist also noch nicht definiert. Im zweiten Genehmigungsschritt (dem Planfeststellungsverfahren) wird dann der genaue Verlauf bestimmt und eine Genehmigung des Vorhabens erteilt. Beide Genehmigungsschritte werden von der TransnetBW durch einen Antrag gestartet und werden von der BNetzA geleitet und entschieden.

Es gibt Leitungskategorien von LK1-6 die den Aufwand bei der Ertüchtigung kategorisieren:
LK1   = Es sind keine baulichen Veränderungen nötig (Durchsatz erhöhen reicht)
LK2   = Es sind Veränderungen an den Leiterseilen notwenig
LK3   = Es sind Umbauten an den Masten notwendig
LK4   = Es sind Ersatzneubauten (von Masten) notwendig
LK5   = Parallelneubau einer Trasse mit Bündelung
LK6   = Parallelneubau einer Trasse ohne Bündelung

Die „Bündelung“ meint die Bündelung mit anderer linearer Infrastrukur. Also nicht umbedingt andere Leitungen sondern auch Autobahnen. Eine Prüfung der B36 als „lineare Infrastruktur mit Möglichkeit der Bündelungsfähigkeit“ wurde von uns auf der Antragskonferenz beantragt.

LINK ZU DEN BILDER „Trassenverlauf aus der Vogelperspektive“

Unser erster Facebook Beitrag

https://www.facebook.com/StromMastFrei/

Auf einer ersten Veranstaltung am vergangenen Donnerstag fanden sich bereits zahlreiche Anwohner zusammen. Die existierende Stromtrasse führt schon heute in unmittelbarer Nähe an unserem zu Hause vorbei – bis unter 10 m zur stromführenden Leitung!

Wir alle haben uns an den Status quo gewöhnt und wir leben damit, jeden Tag. Doch der nun geplante Ausbau bereitet uns Sorge. Werden Gebäude überspannt? Werden Grenzwerte eingehalten? Wie viele neue Masten sind notwendig und in welcher Höhe und horizontalen Ausladung beeinträchtigen diese mehr als bisher den Wohn- und Freizeit-Raum in Eggenstein-Leopoldshafen?

Ein Alltag ohne Strom ist nicht mehr denkbar. Der wachsende Energiebedarf und die ökologisch alternativlose Energiewende fordern den raschen Ausbau der Netze. Für Eggenstein-Leopoldshafen gilt es heute die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Es gibt Alternativen, die dem existierenden Wohnraum und damit unserer Sicherheit und Gesundheit Beachtung schenken.

Folgen Sie uns, engagieren Sie sich und stellen Sie mit uns zur rechten Zeit wichtige Fragen an TransnetBW, die Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen und alle Freunde und Bekannte.