Treffen mit Bündnis 90 – Die Grünen

Am 30.1. haben wir uns mit der Fraktion „Bündnis 90 – Die Grünen“ in Eggenstein-Leopoldshafen getroffen. Nach Austausch der Informationen haben wir auch mit den Grünen keinen Grund gefunden eine Trasse an der B36 abzulehnen. Ganz im Gegenteil haben wir uns zusammen die Gemarkungsgrenzen der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen im Zusammenhang mit der Alternativtrasse angesehen und festgestellt, dass auch östlich der B36 im entscheidenden (wenn auch schmalen) Bereich die Gemarkung Eggenstein vorliegt (und nicht Karlsruhe – wie zunächst angenommen). Ein weiteres Thema – die möglichen Kosten – konnten aufgrund fehlender Informationen seitens TransnetBW nicht weiter erörtert werden.

Kontakt zu unserem Ortsnachbar Neureut

Wir haben uns sehr gefreut, dass ein politischer Vertreter des Ortsteils Neureut (gehört zur Stadt Karlsruhe) mit uns Kontakt aufgenommen hat. Auch hier ging es um einen ersten Informationsaustausch. In Kürze wird es aber auch hier ein Treffen mit einer genaueren Analyse des Sachstandes geben und es muss eine  Entscheidung des gesamten Ortschaftsrates abgewartet werden. Die genaue Lage der Naturschutzzonen zwischen Eggenstein und Neureut steht zudem auch auf der Todo-Liste.

Treffen mit der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen

strom-bi-bespre-16-1-17Gespräch im Rathaus mit der Bürgerinitiative „Strom-Mast-frei“, v.l.n.r.: Bernd Stober (Bürgermeister), Jürgen Ehrmann (Hauptamtsleiter), Dr. Uwe Kühnapfel, Dr. Damian Wolnicki und Markus Eiden

Am 16.1.2016 haben wir uns mit den Vertretern der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen – namentlich B.Stober (Bürgermeister), J.Ehrmann (Hauptamtsleiter), R.Hauck (Referentin des Bürgermeisters) – zu einem sehr konstruktiven Gespräch getroffen.

Zunächst haben wir verdeutlicht, dass wir nicht gegen den Ausbau der Trasse an sich sind. Auch wir befürworten den Wunsch nach einer Energiewende und wollen dem nötigen Ausbau nicht entgegen stehen. Eine Zukunft ohne gesicherte Stromversorgung ist auch in unseren Augen nicht vorstellbar. Jedoch gilt es den Ausbau in einer für die Anwohner optimierten Version zu unterstützen. Wie hinreichend bekannt sehen wir dies in einer neuen Trasse um den Ort herum und nicht in einem Ausbau der aktuellen Leitung. Vielmehr sehen wir die einmalige Gelegenheit – im Zuge der ohnehin notwendigen Mastneubauten – eine entsprechende Dimensionierung zu realisieren, die auch die Bestandleitungen aus dem Ortskern entfernen.

In unserem Gespräch konnten wir die vorliegenden Informationen beider Seiten abgleichen und die für uns sehr wichtige Information gewinnen, dass die Alternativtrasse kein einziges vorgesehenes Stadtausbauprojekt tangiert. Speziell das geplante Neubaugebiet ist bei einer östlich der B36 verlaufenden Trasse deutlich weiter von den Masten entfernt als das letzte „Neubaugebiet“.

Insgesamt wird auch seitens der Gemeinde eine Optimallösung außerhalb der Gemeinde gesehen. Wir danken auch auf diesem Wege noch einmal für das konstruktive Treffen und den folgenden Artikel der Gemeinde Egg-Leo aus dem Amtsblatt Ausgabe 3:

Stromnetzausbau

Im Rahmen der Energiewende lässt die Bundesnetzagentur sowohl neue Stromleitungen bauen als auch vorhandene aufrüsten. Unsere Gemeinde ist unmittelbar betroffen. Beim Infomarkt in der Rheinhalle informierten sich im November 2016 weit über 200 Besucher. Bei dieser Gelegenheit haben sich engagierte Bürger kennengelernt, zusammengefunden und eine Bürgerinitiative „Strom-Mast-frei“ gegründet (strom-mast-frei.com).

Bürgermeister Stober und Hauptamtsleiter Ehrmann tauschten sich über die Ziele der Bürgerinitiative und den derzeitigen Sachstand aus. Dr. Wolnicki, Markus Eiden und Dr. Kühnapfel stellten klar, dass sie sich für eine realistische Lösung einsetzen und keinen Utopien nachhängen. Wünschenswert wäre für alle Beteiligten, wenn es möglich wäre, alle Leitungen aus dem Ort zu bekommen. Mit der Bundesnetzagentur und der Firma TransNet (mit Netzausbau bei uns beauftragt) wird genau geprüft, was machbar ist. Demnächst finden auch Gespräche mit unserem Nachbarn Karlsruhe statt.

Hier klicken für die Verlinkung zum Artikel der Gemeinde

Kontakt zur Gemeinde

Gestern haben wir via Mail und Brief die Vertreter des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) und die Fraktionssprecher der im Gemeinderat vertretenden Parteien angeschrieben. Darin erklären wir unsere Position und erläutern unsere Beweggründe. Gleichzeitig bieten wir uns als Gesprächspartner an und bitten um Unterstützung und Positionierung der Bürgervertreter.

Schon innerhalb der ersten Stunde haben wir hier positive Resonanz erhalten und planen in Kürze Termine mit den Fraktionen „Freie Wähler“ und „B90 – Die Grünen“.